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Vorgeschichte und Verbandsgründung


ln den 70er Jahren entstand infolge der novellierten Wassergesetze in ganz Bayern ein enormer Druck die Abwasserentsorgung an die neue Gesetzeslage anzupassen.

Mit der Gebietsreform 1972 in der viele Gemeinden zu größeren Einheiten zusammengelegt wurden, entstanden Überlegungen zu einer großräumigen, gemeinsamen Abwasserentsorgung. Kurzfristig wurde damals ein Konzept für eine Verbandstruktur und einen Standort für die Kläranlage entwickelt.

Nach einer juristischen, technischen und wirtschaftlichen Prüfung der Konzeption folgte 1978 die Genehmigung der Verbandssatzung und damit die Gründung des Zweckverband Abwasserverband Kempten (Allgäu). Seit dieser Zeit sind die Stadt Kempten, Altusried, Buchenberg, Lauben, Haldenwang, Sulzberg, Oy-Mittelberg und Waltenhofen Mitglied des Abwasserverband Kempten (Allgäu).

Mit den in der Satzung festgeschriebenen Aufgaben sollte die Gewässergüte der lller und der Seitenbäche verbessert werden.

Die Gewässergüteklassen der lller waren damals folgende:
  • südlich von Kempten: ll - lll kritisch belastet
  • nördlich von Kempten: lll - IV sehr stark verschmutzt
Meilensteine der Verbandsanlagen

1978 Gründung des Abwasserverband Kempten (Allgäu) am 24.08.1978
1978 Vergabe der Sammlerplanungen
1979 Auswahl und Festlegung des Klärverfahrens und Entscheidung der Klärschlammentsorgung.
1979 die Gemeinde Betzigau wird in den Abwasserverband Kempten aufgenommen
1983 Beginn der Bauarbeiten für das Gruppenklärwerk und Wiederaufnahme der Kanalbaumaßnahmen
1986 Beginn der Abwasserreinigung, am Gruppenklärwerk, zunächst nur für einen Teil des Verbandsgebietes.
1987 die Gemeinde Wiggensbach wird in den Abwasserverband Kempten aufgenommen
1991 Markt Dietmannsried tritt dem Abwasserverband Kempten bei
1996 Erweiterung des Gruppenklärwerkes um 50.000 EW
2004 Die Gemeinde Durach wird in den Abwasserverband aufgenommen.
2004 Durch der Klärschlammtrocknung kann die Entsorgung des Klärschlammes um 60 % reduziert werden.
2005 Zur Verbesserung des Stickstoffabbaus wird das Prozesswasser über einen neuen Tropfkörper behandelt.
2008 Erweiterung des Gruppenklärwerkes durch den Austausch der Lavaschlacke durch Kunststofffüllkörper damit eine Verbesserung des Stickstoffabbaus.
2009 Zur Verbesserung der Energieversorgung werden die Turboverdichter zur Belüftung der Biologie und 2 Gasmotoren ausgetauscht.

Mit diesen Anlagen wurde die Wasserqualität der lller deutlich verbessert:
  • südlich von Kempten I- ll - gering belastet
  • nördlich von Kempten ll - lll kritisch belastet.
Jüngste und weitgehend erledigte Aufgaben:

Das durch Bevölkerungs- und Industriewachstum überlastete Klärwerk wurde neuerdings erweitert. Durch die nun mögliche wesentliche Reduzierung der Stickstoffbelastung des nördlichen lllerabschnittes ist eine weitere Verbesserung der Gewässergüte zu erwarten. Die modernisierten Nitrifikationstropfkörper wurden so ausgestattet, dass diese gleichzeitig als Biofilter für die Reinigung der Abluft aus der Schlammbehandlung und der Klärschlammtrocknung dienen. Auf eine Brüdenbehandlung in der Trocknung konnte daher verzichtet werden. Die 60°C warmen Brüden beschleunigen die biologischen Prozesse in den Tropfkörpern und erhöhen damit die Nitrifikationsleistung.

Der Klärschlamm wird thermisch getrocknet und wird als Brennstoff in der Zementherstellung verwendet, wodurch fossile Brennstoffe substituiert werden. Durch Optimierung der Wärmenutzung aus der Klärgasverwertung ist darüber hinaus keine zusätzliche Wärmeerzeugung erforderlich.

Heute und Zukunft

Durch Verbesserung der Stromerzeuger und der Turboverdichter konnte die Selbsversorgungsrate auf über 90 % gesteigert werden. Mit Beschluss der Verbandsversammlung vom 15. 12.2010 wurde festgelegt, dass in den nächsten 5 Jahren die Anlage grundlegend saniert und energetisch verbessert werden soll.















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